PLITSCHER PLÄTSCHER
SEPTEMBER 18 - October 31, 2026
OPENING NIGHT: THURSDAY, SEPTEMBER 17, 5 - 9 pm
COMING SOON
Exhibition views: ESCAPE OF GOOD HOPE by Sebastian Tröger (Photos: Produktion Pitz)
DE
Georg Haberler
PLITSCHER PLÄTSCHER
Text: Isabella Celewitz-Engelke (2026)
Mit „Plitscher Plätscher“ präsentiert JO VAN DE LOO die zweite Einzelausstellung des Wiener Künstlers Georg Haberler.
Auf Leinwand entfaltet Haberler einen Kosmos der Gegensätze: Mensch und Tier, Bauwerk und Landschaft, Bewegung und Stillstand finden hier zueinander und erschaffen eigenständige Welten abgelöst von realen Konzeptionen. Nichts scheint unmöglich in der Welt dieses Künstlers und doch erscheint es selbstverständlich.
Mit der Nähmaschine, welche Georg Haberler nutzt wie einen Stift, bringt er seine Welten auf Leinwand und entwickelt dabei, in einem dynamischen Arbeitsprozess, Körper, Pflanzen und Objekte aus schwarzen und weißen Fäden. Diese werden stets erst im Nachhinein coloriert, hungrig danach die Farbe aufzusaugen. Dort wo der feine Garn sich verdichtet, entstehen leuchtende Flächen, während er an anderer Stelle als feine, beinahe flüchtige Spur verbleibt. Durch Haberlers besonderes Vorgehen entsteht eine Bildsprache, die zwischen Malerei und textilem Handwerk oszilliert. Neonfarbenes Band, welches um den Rahmen gespannt wird, lässt die Kunstwerke an der Wand erleuchten, stets von einem pinken Schein umgeben, welcher die Betrachtenden beinahe magisch anzieht.
EN
Georg Haberler
PLITSCHER PLÄTSCHER
Text: Isabella Celewitz-Engelke (2026)
With “Plitscher Plätscher”, JO VAN DE LOO presents the second solo exhibition by Vienna-based artist Georg Haberler. On linen, Haberler unfolds a cosmos of contrasts: humans and animals, architecture and landscape, movement and stillness converge to create autonomous worlds detached from conventional notions of reality. Nothing seems impossible in the artist’s universe, and yet everything appears entirely natural.
Using a sewing machine rather than a paintbrush, Georg Haberler brings his worlds to life on linen. In a dynamic working process, he develops bodies, plants, and objects from threads, some of which are coloured only afterwards, almost hungrily absorbing the pigment. Where the fine yarn accumulates, luminous fields emerge; elsewhere, it remains as a delicate, almost fleeting trace.
Through this distinctive approach, Haberler develops a visual language that oscillates between painting and textile craft. Neon-coloured tape stretched around the frame gives the works an illuminated presence on the wall. Surrounded by a persistent pink glow, they seem to exert an almost magnetic pull on the viewer.















